• Elisabeth Martschini aus Wien sorgt mit Band 2 der Bad Auer Kurort-Trilogie wieder für Spannung

    BildMit „GlückLos“ legt die österreichische Autorin Elisabeth Martschini aus Baden in der Nähe von Wien den zweiten Band ihrer Bad Auer Krimi-Trilogie vor. Schon in Band 1 „GlücksFälle“ brilliert die renommierte Literaturwissenschaftlerin mit sprachlicher Finesse und paart sie mit augenzwinkernden Einblicken in das beschauliche Alltagsleben des kleinen Kurortes Bad Au. Konsequent setzt sie dieses Erfolgsrezept auch auf den 164 Seiten des zweiten Bandes um. Wieder geht es um die liebenswert schrulligen Bewohner von Bad Au, dem „schrecklich idyllischen Kurort“, in dem Leben und Sterben so dicht beieinander liegen. Die in Baden bei Wien geborene Autorin, Jahrgang 1981, ist eine feine Beobachterin von den ach so menschlichen Eigenheiten und vermag es, diesen Eigenheiten in ihren Charakteren auf humorvolle Weise Form zu verleihen.

    Die Geschichte beginnt im Café Sisi. Dort philosophiert Alois Hischhauser mit seiner alten Freundin, Frau Doktor Hildegard Binsen, über das Leben, den Verfall gesellschaftlicher Werte und insbesondere über die Frage, ob die Lenkerin eines Unfallfahrzeugs psychologischer Hilfe bedarf, „nur“ weil sie einen Bekannten überfahren hat. Der nun leider tot ist. Die beiden älteren Herrschaften werden unterbrochen durch das Erscheinen von Polizeiinspektor Franz Obermayer, und das lässt spannende Neuigkeiten erwarten. Und in der Tat geht das in „GlücksFälle“ begonnene Sterben in Bad Au auch in „GlückLos“ weiter. Ist etwa die unbeliebte Direktorin des Gymnasiums, Frau Glaunigg-Althoff, Opfer eines Mordversuches geworden, als sie plötzlich spurlos verschwand? Welche Intrigen werden an der Schule gesponnen, welche Machtspielchen ausgetragen?

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    Der Leser von „GlückLos“ darf sich wieder darauf freuen, zusammen mit Elisabeth Martschini in die Abgründe von Bad Au zu blicken, in deren Zentrum auch diesmal wieder die Schule steht. Auch ohne Eckart Glück, den bei einem Unfall ums Leben gekommenen Musiklehrer, sorgt die Lehrerschaft für allerlei Unruhe und erhitzt die Gemüter trotz der kalten Jahreszeit. Man merkt der Autorin die unbändige Lust am Fabulieren an, die sie nicht nur in ihren Kriminalromanen, sondern auch in wunderbaren Kinderbüchern zum Ausdruck bringt.

    Als renommierte Wissenschaftlerin ist Elisabeth Martschini, die seit 2013 als Lektorin an der Karlsuniversität in Prag tätig ist, auch durch ihre wissenschaftlichen Texte zum Hoch- und Spätmittelalter sowie durch Übersetzungen aus dem Mittelhochdeutschen bekannt. Ihren Roman „GlückLos“ bezeichnet sie selbst eher als „Sittengemälde“, weniger als Kriminalroman, obwohl er alle Zutaten zum Krimi besitzt.

    Bibliografische Angaben:

    Elisabeth Martschini
    GlückLos – Bad Auer Trilogie Band 2
    ISBN: 978-3-96074-005-6
    Taschenbuch, 164 Seiten, Krimi
    Herzsprung-Verlag

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    Das Sterben in Bad Au geht munter weiter

    auf Werben Informieren publiziert am 10. August 2016 in der Rubrik Presse - News
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